Bei der Druckproduktion unterscheiden wir 3 verschiedene Druckverfahren.

Der Digitaldruck ist ein Direktdruckverfahren, bei dem das Druckmedium direkt mit der "Farbe" bedruckt wird. Die Farbe wird hierbei zusammen gesetzt aus den 4 verschiedenen Tintenpatronen Cyan, Magenta, Yellow und Black. Aus dieser Farbauswahl leitet sich der Begriff CMYK ab, Daher muss die Datei immer in diesem Farbmodus angelegt sein, um das Bestmögliche aus dem Druck heraus zu holen. Eine RGB-Datei verfälscht hierbei das Druckergebnis, da hier die Farbgestaltung anderst zusammen gesetzt wird.
Beim Digitaldruck ist außerdem zu erwähnen, dass sich dieses Druckverfahren bereits ab einer sehr geringen Auflage lohnt, da hier keine Vorkosten für den Druck entstehen. Ist die Datei erst mal fertig abgespeichert, so kann Sie jederzeit an den Drucker gesendet werden, der die restliche Aufgabe erledigt.

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Der Siebdruck ist ein Durchdruckverfahren, bei dem das Druckmedium durch ein Sieb hindurch mit Hilfe eines Siebdruck-Rakels mit Farbe bedruckt wird. Für dieses Druckverfahren wird ein Sieb (meist aus Alurahmen) mit einem textilen Gewebe bespannt, das Gewebe wird mit einer Kopierschicht gleichmäßig beschichtet und anschließend mit dem Film des Druckmotives belichtet. Die Belichtung erfolgt mittels einem starken Licht mit hohem UV-Anteil, so dass die Kopierschicht austrocknen kann. Die Stellen des Gewebes, die durch den Film bedeckt wurden, sind offen geblieben, da hier kein Licht auftreten konnte. Die Kopierschicht wird mit Wasser ausgewaschen und das Sieb ist für den Druck vorbereitet.
Anschließend wird die Siebdruckmaschine eingerichtet. Dies bedeutet der Stand der Druckmedien werden auf den Stand eingestellt, so dass das Motiv immer auf dieselbe Stelle gedruckt werden kann.
Bei diesem Druckverfahren ist also eine Menge Vorbereitungszeit notwendig, was zu den entstehenden Druckvorkosten führt. Dieses Druckverfahren wird also in der Regel nur bei hohen Stückzahlen angewandt. Außerdem ist zu Beachten, dass je Farbe ein eigenes Sieb hergestellt werden muss.

Die Siebdruckfarbe ist hingegen der Digitaldruckfarbe Farbbeständig und sehr lange haltbar. Dies liegt in der Eigenschaft der Farbe selbst, da diese zum Teil aus Chemie bestelt.

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Der Offsetdruck ist ein indirektes Flachdruckverfahren. Hierbei durchläuft das Druckmedium einen Offsetdrucker, der aus mehreren Walzen besteht. Das grundlegende hierbei ist die Oberflächenstruktur der Druckplatte. Das Motiv auf der Platte ist lipophil (zieht Öle an und stößt Wasser ab) und nimmt somit die Farbe auf. Der Bereich ausserhalb des Motives ist hydrophil, dieser zieht das Wasser an. Die mit Wasser benetzte Platte nimmt also nur dort die Farbe auf, wo sie später auch gedruckt werden soll. Indirekt bedeutet in diesem Zusammenhang, dass nicht von Druckpaltte direkt auf das Druckmedium gedruckt wird, sondern die Farbe über eine weitere Walze (Gummituchzylinder) übertragen wird.

Gegenüber dem Digitaldruck ist der Offsetdruck viel präziser, da hier die Farbe nicht verwischen kann. Jedoch ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Technologie im Digitaldruck bereits so fortgeschritten ist, dass die Druckergebnisse dieser Druckmethoden nur noch von wenigen Experten unterschieden werden kann.
Wieso also Offsetdruck? Die Farbechtheit ist hier wiederum ein kleines Merkmal welches sich vom Digitaldruck hervorhebt. In der Regel werden die Farben nach HKS angegeben, was zu einem sauberen und vor allem gleichen Druckergebnis führt, sollten mal Nachdrucke gemacht werden. Auch unterscheiden sich die zwei Methoden in der Schnelligkeit. Ist die Offsetdruckmaschine erst mal eingerichtet, werden sehr schnell hohe Auflagen erzielt, weshalb sich diese Methode eher für hohe bis sehr hohe Auflagen lohnt. Letztendlich ist aber zu beachten, dass hier wiederum Druckvorkosten entstehen.

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